Hinter tausend Stäben – Roman

Roman

edition federleicht, Fuldatal 2025, Hardcover, 350 Seiten

ISBN 978-3-68935-013-0, 26,00 €

Hinter tausend Stäben – Inhalt

Ein Frauenleben der Extreme und eine Kindheit in dunklen Zeiten.

Eine Existenz zwischen Weißer Rose und der Kulturelite des NS-Regimes.

Ein Romandebüt, das zeigt: Vergangenheit ist immer auch Gegenwart.

Zum Inhalt:

Inge studiert entgegen dem propagierten Frauenbild des NS-Regimes Medizin und wird ungewollt schwanger. Psychisch labil gibt sie ihre Tochter Luise ins Heim und findet bei der Hitlerpianistin Elly Ney Stabilität.

Befreundet mit Alex Schmorell unterstützt Inge den Widerstand der Weißen Rose, während die Angst vor der Gestapo allgegenwärtig ist. Inges „Zustände“ nehmen bedenkliche Formen an und prägen auch das Leben ihrer Tochter.

In hohem Alter begibt sich Luise auf Spurensuche, um für sich und ihre Töchter Antworten zu finden. Es wird eine Reise in die innere Aussöhnung.

Stimmen zum Buch:

„Mutig verleiht sie auch historischen Figuren menschliche Nahbarkeit und verwandelt vergangene Geschehnisse in Ereignisse von bedrückender Aktualität.

Ein Buch der Stunde, das schmerzlich aufzeigt: Geschichte ist nie vorbei.

Wer „Die Mittagsfrau“ von Julia Franck mochte, ist hier genau richtig.“

Britta Röder (Autorin, Journalistin, Bloggerin)

„Inge ist eine ungeheuer spannende Protagonistin, in ihrer fast religiösen Schwärmerei für die Schönen Künste, ihrer psychischen Labilität, aber auch in diesem besonnenen, realistischen Mut, wenn es um die Unterstützung des Widerstands geht.“

Sylivia Schmieder (Autorin, Journalistin)

Bestellungen bei allen Buchhandlungen, gängigen Onlinehändlern und beim Verlag:

https://www.edition-federleicht.de/produkt/hinter-tausend-staeben

Rezension

Emotionale Auseinandersetzung mit einer faszinierenden Frauenfigur

Ulrike Sabine Maiers Roman „Hinter tausend Stäben“.
Von Sylvia Schmieder.

Deutschland, in den Zwanziger- und Dreißigerjahren des vergangenen Jahrhunderts. Inge, aus gutem Haus, so intelligent wie labil, studiert Medizin und erfüllt damit ganz bewusst nicht die Erwartungen ihrer Zeit an eine junge Frau. Doch dann wird sie ungewollt schwanger. Luise wird geboren, und Inge flüchtet sich in eine Ehe, die nicht lange gut geht. Auch in der Mutterrolle versagt sie sehr offensichtlich: Sie gibt Luise wieder und wieder ab, zu Freunden, Verwandten, in ein Heim … Kein Wunder, dass Luise sich mit ihrer Mutter immer schwertun wird, bis zu deren Tod. Sie fühlt sich abgeschoben und ungeliebt.

Erst viel später begreift Luise die ganze Widersprüchlichkeit des Lebens ihrer Mutter, die mit den inneren und äußeren Kämpfen der Menschen in der NS-Zeit verbunden ist. Einerseits wurde die berühmte Pianistin Elly Ney, umschwärmter Teil der NS-Elite, ihre nahe Freundin. Gleichzeitig aber engagierte sie sich in der Widerstandsbewegung „Weiße Rose“. Wie geht das zusammen?

Ulrike Sabine Maier gelingt es, eine biofiktionale Geschichte bis in die feinen Verästelungen ihrer Komplexität nachzuzeichnen. Im Zentrum des Romans stehen drei Frauengenerationen. Die Enkel, die Zwillinge Roja und Susanne, drängen lange nach dem Tod der Großmutter darauf, dass ihre Mutter Luise sich endlich ihrer Vergangenheit stellt. So pendelt das Geschehen zwischen den Zeiten, taucht bis in die Zwanzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts ab und ist doch auch im Heute verankert. Erzählt wird nicht chronologisch, nicht nur aus der Perspektive von Luise. Stattdessen webt Maier ein bezugreiches Geflecht aus verschiedenen Perspektiven und Zeiten. Die emotionale Sprache lässt Sätze und Bilder ineinanderfließen, zeigt die Atemlosigkeit der Zeit. Und Inge ist eine ungeheuer spannende Protagonistin, in ihrer fast religiösen Schwärmerei für die Schönen Künste, ihrer psychischen Labilität, aber auch in diesem besonnenen, realistischen Mut, wenn es um die Unterstützung des Widerstands geht.

Frankfurter Buchmesse 2025: Gespräch und Lesung

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“Manchmal das Glück – Short Stories”

Kurzgeschichten

ca. 140 Seiten, Format 12,5 x 19 cm, Broschur, PMLakemen Verlag

Preis: 10,00 EUR (D), 10,30 EUR (A)

ISBN 978-3-911187-04-6

Verlagsshop: https://pmlakeman-verlag.de/manchmal-das-glueck/

 „Ich habe eine Geschichte – und sie muss erzählt werden“, so beginnt Fast ein Vorwort und verweist auf vordergründig banale Alltäglichkeiten, in der die Tragik der Figuren sich ganz leise in unsere DNA schreibt. Die Schicksale der scheinbaren Verlierer, die in aller Düsternis dem Leben die Hoffnung abtrotzen; davon handeln die Geschichten in „Manchmal das Glück“.

Stimmen zum Buch

In https://flowworker.org/2024/11/23/lagerfeuergeschichten/

Zitat:

Die Sprache ist in allen Geschichten poetisch, bildreich und ausdrucksstark. Die Themen kommen aus dem sozialen Umfeld, der Familie und der eigenen Geschichte der Figuren. Diese schleppen die prägendsten Momente mit sich, sie werden die Gespenster nicht los, verschüttete Erinnerungen, und immer wieder dachte ich an ein Zitat aus dem wunderbaren Film „Magnolia“: „Wir haben mit der Vergangenheit abgeschlossen, aber die Vergangenheit nicht mit uns.“

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Präsentation der Jubiläumgsanthologie der Literaturwerkstatt in Darmstadt


“ U N D M A N H Ö R T S I E DOCH.“

2 0 J A H R E L I T E R A T U RW E R K S T A T T I N DA RMS TAD T
DARMSTÄDTER LOGENHAUS – JOHANNES DER EVANGELIST ZUR EINTRACHT SANDSTRAßE 10, 64283 DARMSTADT
Samstag, 26. April 2025
1 8 : 0 0 UHR

Literarischer Abend im Darmstädter Logenhaus
P r ä s e n t a t i o n d e r A n t h o l o g i e
M a r t i n a W e b e r ( H e r a u s g e b e r i n )
Eine Auswahl der besten Texte aus 20 Jahren:
Kürzestgeschichten, Gedichte, Auszüge aus Erzählungen und Romanen
sowie eine Filmszene.
Viele Autorinnen und Autoren der Anthologie sind durch Preise,
Stipendien, Buch – und Zeitschriftenpublikationen etc. im
Literaturbetrieb bekannt.
Musikalischer Rahmen: Claus Boesser -Ferrari ( Gitarre)
Es lesen: Sandra Ade, Maria Anne Anders, Elke Barker, Karin Brand,
Sven Buchsteiner , Ute Dietl, Özlem Özgül Dündar , David Emling,
Stefan Förster, Eric Giebel, Maria Knissel, Iris Antonia Kogler,
Katharina Kramer , Ulrike Sabine Maier, Julia Mantel, Lea Matusiak, Jonas Mieth,
Brigitte Morgenroth, Elnas Nazem, Andreas Pargger, Angela Regius,
Alexander Roth, Ralf Schwob, Armin Steigenberger, Kameliya Taneva,
Ralf Wolf und Barbara Zeizinger

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